Agha, Scheich und Staat

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Die Bundesrepublik ist mittelbar zu einem Nachbarn der kurdischen Region geworden: Mit der Zuwanderung von Arbeitnehmern und ihrer Familien aus der türkischen Republik kamen auch mehrere hunderttausend Menschen kurdischer Herkunft. Als Ausländer bleiben Kurden eine soziale Randgruppe und als Minderheit in der Minderheit fallen sie unter die simplen Politikmuster nationalstaatlicher Kategorien. Kurdische Kultur und Sprache werden aus den neuen multikulturellen Strukturen systematisch ausgegrenzt. Ihre Geschichte und ihre Traditionen werden offiziell nicht zur Kenntnis genommen, obwohl die Kurden selbst sich zunehmend ihrer Herkunft bewußt werden - auch als Antwort auf ihre kulturelle Marginalisierung im Zuwanderungs- und im Herkunftsland. Damit werden Probleme und Konflikte aus den Herkunftsländern in die Bundesrepublik transportiert. Die brutale Niederschlagung des kurdischen Widerstands im Irak und das Elend der Flüchtlinge in der Türkei und im Iran haben dies wieder in die Schlagzeilen gerückt und führten zu einer verstärkten Wahrnehmung des kurdischen Dilemmas. Wie in der Türkischen Republik, so wird auch in der BRD das Problem der kurdischen Minderheit zu einem breiter diskutierten Thema der Politik. Hier wird dort trifft eine solche offene Diskussion jedoch auf den Widerstand staatlicher Institutionen.
Martin van Bruinessens Kurdistan-Buch ist ein Klassiker. Sein englischsprachiges Original ist nie im Buchhandel erschienen, trotzdem wird es von Wissenschaftlern und Experten als Standardwerk zitiert. Das B.I. V .S. veröffentlicht hiermit eine überarbeitete Fassung des ursprünglichen Manuskripts in deutscher Übersetzung.
Edition Parabolis

Fiche technique

Hauteur
21cm
Largeur
15cm
Profondeur
3,2cm
Poids
695gr
Nombre de pages
384
ISBN 10
185649019X
ISBN 13
978-1856490191

Références spécifiques